Was ist abgetrennt.de und was wollen wir erreichen?

Brücken stärken, bevor sie einstürzen

Manchmal trennt nicht die Distanz, sondern eine Überzeugung. Wenn aus einer Ernährungsform eine Identität wird und Beziehungen daran zerreiben, bleiben Angehörige oft sprachlos zurück.

abgetrennt.de ist aus genau so einer Erfahrung entstanden – um Betroffenen einen ruhigen, respektvollen Ort zu geben: zum Verstehen, Sortieren und Verbunden-Bleiben.

Mission

Wir bauen Brücken statt Fronten. Wir erklären Strukturen, Muster und Dynamiken im (radikalen) Aktivismus – ohne Menschen zu verurteilen und ohne Veganismus grundsätzlich infrage zu stellen. Unser Ziel: Verständnis, Orientierung, Gesprächsfähigkeit – damit Beziehungen erhalten bleiben oder wieder heil werden können.

Wer wir sind

Alexander – Begründer von abgetrennt.de

Ich habe erlebt, wie eine liebevolle Beziehung durch Aktivismus zur Zerreißprobe wurde. Aus dieser persönlichen Geschichte entstand der Wunsch, anderen Angehörigen das zu geben, was ich selbst gebraucht hätte: einen fairen, empathischen Raum mit klaren Infos über Risiken und Entwicklungen, Erfahrungen und Anstößen zu praktischer Hilfe.

Was du hier findest

Unsere Leitlinien:

1. Mensch vor Meinung – jeder Mensch ist mehr als seine Haltung.

Menschen sind mehr als ihre Haltung zu Ernährung, Politik oder Aktivismus. Wir sehen Erfahrungen, Bedürfnisse und Verletzlichkeit – nicht nur Argumente. Beziehung geht vor Sieg in der Debatte.

2. Respekt & Klarheit – deutliche Worte, aber ohne Abwertung.

Wir sprechen deutlich, ohne zu verletzen. Klare Sprache schafft Orientierung; respektvoller Ton hält Türen offen. Kritik ja – Abwertung nein.

3. Fakten + Empathie – Wissenschaft, wo sie hilft; Menschlichkeit immer.

Wo Wissenschaft hilft, beziehen wir sie ein – transparent und verständlich. Genauso wichtig ist Mitgefühl: Wir hören zu, fragen nach und lassen Raum für Gefühle.

4. Anonymität & Schutz – keine Pranger, kein Doxxing, keine Namensnennungen.

Kein Pranger, kein Doxxing, keine identifizierenden Details. Geschichten werden so erzählt, dass niemand bloßgestellt wird. Sicherheit ist Voraussetzung für echten Austausch.

5. Keine Hetze – Veganismus ist eine legitime ethische Entscheidung; Extremismus lehnen wir ab.

Veganismus ist eine legitime, oft ethisch motivierte Entscheidung. Was wir ablehnen, ist Extremismus: Entmenschlichung, Drohungen, moralische Verachtung. Wir bauen Brücken – nicht Fronten.

Für wen wir da sind:

Angehörige, die Entfremdung erleben oder befürchten.
Veganer:innen, die Beziehungen schützen möchten.
Freund:innen, Kolleg:innen und Fachmenschen (Therapie, Beratung, Pädagogik), die Dynamiken verstehen wollen.

Was wir nicht sind:

• Keine Anti-Vegan-Plattform.
• Kein Ort für Shitstorms, Pranger, „Wir-gegen-die“.
Kein Therapie- oder Rechtsersatz. Wir ermutigen, bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In akuter Krise?

Diese Seite ersetzt keine Not- oder Psychotherapie. In dringenden Fällen wende dich bitte an lokale Notdienste, ärztliche Bereitschaft oder an anonyme Beratungsangebote in deiner Region.

Wir werden in Zukunft ein vertrautes Therapeutennetzwerk zusammenstellen und hier veröffentlichen.

Falls du möchtest, biete ich dir an, ein 30-minütiges Telefonat zu führen, wo wir über deine Situation sprechen. Ein offenes Ohr und ein Erfahrungsaustausch können bereits Wunder bewirken.

Du machst gerade eine ähnliche Erfahrung durch und brauchst ein offenes Ohr?